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Sport frei



E D E R A N D R E A S




CHRONIK


Die Gründungsjahre

Auf den freien Bauplätzen im Stadtteil Münichholz spielten junge Menschen Fußball. Es war richtiger Wald- und Wiesensport. Aus sich selbst heraus, bildeten sich Mannschaften, die jede freie Zeit nutzten, ein Spiel auszutragen. So gab es bald einige „Teams“ die immer wieder gegeneinander spielten.

 

Herr Rudolf Hubinger begann aus reinem Idealismus diese Spiele untereinander zu organisieren, sodass ein geregelter Spielbetrieb innerhalb der bunt zusammengewürfelten Mannschaften zustande kam. Um eine dieser Mannschaften nahm sich Herr Hubinger besonders an. Es war jenes Team, dass später den Grundstock unseres heutigen Vereines  bildete. Bald war diese Mannschaft bekannt. Von den anderen Teams bekam  sie den Spitznamen „Mannschaft Hubinger“.

 

Mit der Zeit spielte sich die Mannschaft so zusammen, dass sie die meisten Spiele gewann. Aus dem Drange heraus, einmal mit richtigen Vereinen und auf ordentlichen Plätzen die Kräfte zu messen, kristallisierte sich dank der mühevollen Arbeit des Herrn Hubinger und der hervorragenden Kameradschaft unter den Spielern ein Spielverkehr mit richtigen Vereinen heraus. Diese waren froh, „Trainingspartner“ zu finden, die kein Geld kosteten, denn für etwaige Regien kamen die Spieler gerne selbst auf.

 

Bald war die Mannschaft „Hubinger“ im Umkreis Steyr`s als ernst zunehmender, fairer Gegner bekannt und begehrt. Auch hier zeigte es sich, dass die Spielstärke gegenüber den gemeldetenVereinen ebenbürtig war. Daraus entstand der natürliche und berechtigte Wunsch, ebenfalls einen gemeldeten Verein anzugehören. Umsomehr, als durch den auswärtigen Spielverkehr die Anforderungen an die Mannschaft „Hubinger“ immer größer wurden. Es gab keine Dressen und keine Schuhe, keinerlei Unterstützung von irgendeiner Seite. Auf die Dauer konnte man nicht mehr ohne Leibchen und mit alten umgearbeiteten Privatschuhen spielen.

 

Die“Mannschaft Hubinger“ stand nun vor einem schweren Entschluss, der das weitere Bestehen entschied. Sollte man einen Verein beitreten oder sollte man die „Mannschaft Hubinger“ auflösen? In der damaligen Zeit einen Verein beizutreten war schwer möglich, da dass Spielermaterial für die damals bestehenden Vereine SK Vorwärts Steyr und SK Amateure Steyr zu schwach war. Oder sollte man etwa einen eigenen Verein gründen? Dies war ebenfalls nicht möglich, da man keine unterstützenden Mitglieder bekommen konnte, die die nötigen Geldmittel zur Verfügung stellten.

 

In dieser entscheidenden Stunde nahm sich Herr Josef Danninger,  ein alter und verdienstvoller Turner und Handballer, sowie ein  Funktionär  des früheren ASKÖ  um die“ Mannschaft Hubinger“ an. Man einigte sich geschlossen den

ATSV Steyr

beizutreten, da dieser Verein damals als einziger sportfördernder Verband in Steyr existierte. Dadurch war wenigstens eine bescheidene finanzielle Unterstützung geboten. Einer Anmeldung am OÖ. Fußballverband als Schutzverein stand nichts mehr im Wege. Somit war der erste Schritt zur späteren Entwicklung gegeben.

 Federführende Gründungsmitglieder der Fußballsektion

 

 

Rudolf Hubinger †

Karl Seitlinger

Franz Schafferhans †

Sepp Schmidl



Hans Zöchling †

   

 

 

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